Die Vollformatkamera Sony Alpha 7 iii im test

Vollformatkamera Sony Alpha 7 iii

 

 

Auf meiner Fotoreise in das Berchtesgadener Land bekam ich die Möglichkeit die Sony Alpha 7 iii mit dem Sony SEL 2470 GM F2.8 zu testen. Ich möchte hierbei nicht auf die technischen Daten der Kamera eingehen, denn diese kann jeder nachlesen, mir geht es mehr um die praktische Anwendung und die

 

Bevor es los ging machte ich mich noch mit der Bedienung der Kamera vertraut, was aber kein Problem ist, wenn man zum Beispiel eine Sony Alpha 6000 schon mal bediente. Also stellte ich wie gewohnt das Format auf RAW, den Fokusmodus auf Manuell dazu aktivierte ich das FocusPeeking was sich glaube ich Kantenabhebung nennt, dazu kamen noch die Gitterlinien und schon waren die wichtigsten Einstellungen getroffen. In erster Linie beeindruckte mich der Sucher da spürte ich einen Wahnsinns Unterschied zu der a6000. Außerdem finde ich die Bedienelemente sehr gut angeordnet, so dass man mühelos während des Fotografierens auch die Blende und Verschlusszeit anpassen kann.

Vollformatkamera Sony Alpha 7 iii

Außerdem habe ich auch den Autofokus getestet und finde dabei die Möglichkeit mit dem flexiblen Spot am besten geeignet um problemlos das richtige Motiv zu fokussieren. Dazu muss man natürlich auch sagen, dass das Sony SEL 2470 GM einen super Job macht und gerade im Bereich der Landschaftsfotografie einen perfekten Brennweitenbereich hat, natürlich gibt es Situationen wo man mehr Weitwinkel oder auch mal mehr Zoom bräuchte aber das hält sich im Rahmen da mit bis zu 70mm doch viel Abgedeckt wird.

 

Auch mit der schnellen Umschaltung des Fokusmodus am Objektiv bleibt man sehr flexibel in der Bedienung. Ein kleiner Minuspunkt bleibt für mich das Fokusrad am Objektiv, denn für meinen Geschmack könnte es noch etwas schwerer laufen so das man genauer fokussieren kann und nicht so schnell überspringt. Aber das ist wohl Ansichtssache.

 

Der größte Unterschied zwischen meiner üblichen Sony Alpha 6000 und der Sony Alpha 7 iii macht sich dann meiner Meinung nach in der Bearbeitung deutlich, denn die unglaublich vielen Bildinformationen machen sich nicht nur in der RAW Dateigröße von ca. 47 MB deutlich sondern auch in typischen Bearbeitungsschritten in z.b. Lightroom wie Belichtungskorrektur, Dunst entfernen, Lichter etc. .  Dabei kann man noch sehr viel aus einem Bild machen, was bei einem Bild mit der APSC Kamera schwerer möglich ist.

Vollformatkamera Sony Alpha 7 iii

Fazit:

 

Ein Unterschied ist zwischen meiner üblichen Sony Alpha 6000 und er Sony Alpha 7 iii deutlich zu erkennen was zum einem der Unterschied zwischen APSC und Vollformat ausmacht aber auch das Handling der Kamera ist um einiges besser. Für die Fotografen welche damit Geld verdienen und ihrer Leidenschaft auch bei der Bildbearbeitung haben werden mit dieser Kamera bestens bedient sein. Wer jedoch nur gelegentlich den Auslöser drückt und dabei auch bei JPEG bleibt und die Bearbeitung nicht in Angriff nimmt, ist meiner Meinung nach auch mit der Sony Alpha 6000 sehr gut bestückt.

 

Denn zwischen Sony Alpha 7 iii und Sony Alpha 6000 liegen fast 2000 Euro und ob das für die Vorteile gerechtfertigt ist und man diesen hohen Preis wirklich zahlen möchte, muss jeder selbst mit sich aus machen.